Wanderritt 15.+ 16.August 2005

nach Menzingen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

eigentlich wollten wir mit 3 Pferden los reiten, aber Flori hatte sich 2 Tage vor dem Wanderritt ein Eisen runter getreten und dabei so verbogen, dass man es nicht mehr annageln konnte. So blieben Flori, Manuela und Silke (die je einen Tag mit reiten wollten) zu Hause und Birgit und ich sind wieder alleine geritten. Auch Hund Meggy musste diesmal zu Hause bleiben, weil sie lahmte.

Am Morgen regnete es zwar nicht heftig, aber kontinuierlich, trotzdem machten wir die Pferde startklar und mit Regensachen + Poncho „angemodelt“, blieb selbst das Pferd fast trocken J

Da die direkte Strecke nach Menzingen nur ca. 10km Luftlinie beträgt, haben wir uns schöne Wege um Unter- und Oberöwisheim gesucht und sind im großen Bogen geritten. Nach 2 Stunden hörte der Regen auch auf und wir konnten am Waldrand in der Sonne, oberhalb vom Pfannwaldsee die Mittagsrast machen. Es war ein gemütlicher Ritt, wir hatten keine Eile und konnten uns am Wildschweingehege vor Menzingen verweilen.

 

 

 

Gegen 16:30 Uhr erreichten wir den Schlosspark und fanden nach einigem Suchen auch den Pfad zur Furt. Ob unsere Pferde ins Wasser gehen werden?? Der Einstieg in die Furt ist wunderbar flach und es war überhaupt kein Problem – die Pferde gingen prima rein. An der tiefsten Stelle ging das Wasser bis an Fannys Bauch J

Die Beine waren gekühlt, wir konnten in den Schlosshof – unserem Nachtquartier einreiten. Hotel Zum Raben 07250-244

 

 

Ein netter Herr zeigte uns die Boxen für die Pferde, gabelte gleich noch etwas Heu rein, und unser Zimmer, was direkt über dem Stalleingang lag, mit Blick auf das Menzinger Wasserschloss.

 

 

 

Die Zimmer sind mit alten Möbeln ausgestattet und es war sehr gemütlich. Ein Badezimmer lag auf der anderen Seite des Gangs.

Zum Pizzaessen kamen Albrecht und Andi gefahren und wir ließen es uns sehr gut gehen J

Das Frühstück am nächsten Morgen war üppig und interessant, denn an unserem Tisch saßen ein Mann und ein Mädchen, die gerade mit ihrer Foxhound-Meute in Worms bei den Nibelungen-Festspielen mitwirken und viel zu erzählen hatten.

Unsere Pferde waren schon lange gefüttert, sie hatten 1 Schippe Kraftfutter und Heu bekommen. Wir wollten vor dem Abritt – ohne das Gepäck – noch mal ausgiebig plantschen gehen und schwangen uns ohne Sattel auf die Pferde.

Man merkte richtig, wie die Pferde immer mehr Spaß am Wasser fanden und munter immer wieder durch stapften.

 

Nun wurden die Pferde bepackt und im großen Bogen um Menzingen herum ging es auf den Heimweg. In Landshausen fanden wir eine Getränkehandlung, die feinen Wein zu verkaufen hatte und nahmen eine Flasche Rotwein mit. Nach 2 ½ Stunden hatten wir einen großen Umweg gemacht und waren gerade mal 3 km vom Übernachtungsplatz entfernt J Ein paar Tropfen regnete es noch, aber die Mittagsrast – übrigens am selben Platz, wie vor 3 Wochen, war wieder sonnig.

Da uns die Strecke unseres letzten Wanderrittes so gut gefallen hatte, sind wir sie noch mal geritten – um Bahnbrücken und Gochsheim herum, der herrliche Blick auf Gochsheim, diesmal war der Schafzaun offen J

Nach knapp 20 km und mit dunkler Gewitterwolke hinter uns, sind wir wieder am Sonnenberg eingetroffen.

Wir sind an beiden Tagen jeweils ca. 20km geritten und waren ca. 6 Stunden unterwegs. Die Strecke nach Menzingen kann man gut auf direkterem Wege an einem Tag schaffen.